Die weitere Entwicklung des Vereins

Arnold Granderath übergab im Jahr 1984 den Taktstock an Reinhold Wagner, der mit der Aufführung zeitgenössischer Werke neue Wege einschlug. Vier Jahren später übernahm Helmut Lang dieses Amt, zur gleichen Zeit wurde Werner Keller als Nachfolger von Berthold Schmitz Vorsitzender des Vereins. Während der Vorsitz 1996 auf Bernd Granderath überging, blieb Helmut Lang bis zum Jahr 2000 Dirigent des Orchesters.

Helmut Lang leitet das Orchester von
1988 - 2000

Er gehörte dem Ensemble seitdem wieder als Spieler und Mitglied des Vorstands an. Musikalisch wurde das Orchester seit 2000 von Peter Johnen geleitet. Nach dem Wechsel von Bernd Granderath auf René Jonas im Jahr 2001 wurde mit Edith Heibges  2002 erstmals eine Frau Vorsitzende des Vereins. Sie ist die Tochter des inzwischen verstorbenen Ehren-vorsitzenden Berthold Schmitz. Peter Johnen übernahm im Februar des Jahres 2001 die Leitung des Orchesters und führte es beim Landeswettbewerb zum DOW in Wuppertal erfolgreich zu einem 3. Platz. Er führte die Konzertaktivitäten des Orchesters mit drei eigenen Konzerten im Jahr ebenso erfolgreich fort. Um sich wieder verstärkt seiner Tätigkeit als Musiklehrer im Raum Wuppertal widmen zu können, beendete er seine Dirigententätigkeit in Jülich-Koslar.

Im Mai des Jahres 2004 übernahm erneut Helmut Lang die Leitung des Orchesters, um die langjährige Konzerttradition fortzuführen. Bernd Granderath wurde nach einer mehrjährigen Pause ebenfalls wieder Vorsitzender.

 

 

 

Peter Johnen (Dirigent von 2001 bis Anfang 2004) mit dem Orchester beim Eurofestival

in Friedrichshafen.

 

 

Im Mai 2004 gab Peter Johnen nach 3 Jahren den Dirigentenstab an Helmut Lang zurück.
Bernd Granderath wurde Vorsitzender, der wiederum sein Amt 2006 an Edith Heibges übergibt

 

Ende 2008 beendet Helmut Lang seine Dirigententätigkeit.
Birgit Tobien wird neue Dirigentin des Orchesters René Jonas wird Vorsitzender des Vereins.


Ende 2011 beendet auch Birgit Tobien ihre Diri-
gententätigkeit. Das Orchester ist wieder auf der Suche.
Stephan Hebeler kann im März 2012 als neuer Dirigent gewonnen werden.
Stephan Hebeler studierte Schulmusik in Dortmund und erhielt Trompetenunterricht bei Rudolf Haase und Klaus Hanusa. Bereits im Alter von 16 Jahren begann er eine rege Konzerttätigkeit sowohl im solistischen als auch im kammermusikalischen  und sinfonischen Bereich. Er ist Mitbegründer und Leiter verschiedener Ensembles und widmet sich darüber hinaus historischen Blechblasinstrumenten wie etwa dem Zink (cornetto). Als Trompeter verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit Kantoren und Kammerorchestern des Ruhrgebietes und des Rheinlandes. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Frankreich, England und China. Stephan Hebeler lebt heute in Jülich und ist dort als Studienrat für die Fächer Musik und Biologie tätig.

Vorsitzender ist seit 2013 Guido Müntz. Die Stellvertretung hat Dr. Jochen Seier.


Die Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre verstärkte Jugendarbeit hat vielfach Früchte getragen. Zu Beginn der 80er Jahre öffnete man sich den überregionalen Fortbildungsangeboten des Bundes Deutscher Zupfmusiker (BDZ), dem man sich 1988 anschloss. Die damaligen Jugendlichen besuchten Seminare des BDZ und bildeten sich auf vielfältige Art und Weise musikalisch weiter. Mehrere Spieler sind – teilweise auf dem Weg über das Landes-Jugendzupforchester – ins Landeszupforchester „fidium concentus“ gelangt, wo sie heute noch aktiv sind.